Happy Birthday, MeteoSwiss App

4-jähriges Jubiläum der beliebtesten Wetter-App der Schweiz

Nicolas Märki Nicolas Märki    Datum 20.02.2017
Happy Birthday, MeteoSwiss App

Nach einer ausführlichen Testrunde war es am 20. Februar 2013 endlich so weit: Der Release 1.0 der App des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie, die MeteoSwiss App, erblickte das Licht der Welt. Diesen Montag jährt sich dieses Ereignis zum vierten Mal. Anlässlich dieses Jubiläums haben wir einige Zahlen und Fakten zur beliebtesten Wetter-App der Schweiz zusammengestellt.

21 Updates

Seit der ersten Version gab es 21 Updates der MeteoSchweiz App. Neben kleineren Bugfixes und Anpassungen an neue Geräte und Systemversionen haben wir die App auch um diverse Funktionen ergänzt, darunter etwa die Accessibility-Unterstützung für sehbehinderte Nutzer, die Windanimation, das Meldeformular für Hagelbeobachtungen um Forschungs-Projekte zu unterstützen oder die Warnungen und Meldungen aller Naturgefahrenfachstellen des Bundes. Visuell besonders auffällig war das 1.3 Update, mit dem 2015 das Design der App an die damals ebenfalls aktualisierte Website angepasst wurde. Mit dem Relaunch Ende 2016 haben wir nicht nur den Blog und den personalisierbaren Homescreen eingeführt, sondern vor allem auch die technischen Grundlagen vorbereitet, um in Zukunft weitere Funktionen integrieren zu können. Denn die nächsten Updates sind bereits in Entwicklung!

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6 Millionen Downloads

Pünktlich zum vierjährigen Jubiläum hat die MeteoSchweiz App die Grenze von 6 Millionen Downloads geknackt. Dass die App bei den Nutzern sehr gut ankommt, zeigt auch der Verlauf beim App-Store Ranking. Seit vier Jahren liegt die App fast immer auf Platz 1 bei den Topcharts der Schweizer Wetter Apps. Lediglich als im Juli 2014 die Wetter App vom Schweizer Fernsehen veröffentlicht wurde, musste sich die MeteoSchweiz App kurz mit Platz 2 zufrieden geben.

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426 Menschenjahre

Wir haben uns gefragt, ob man – analog zu "Hunde-" oder "Katzenjahren" – auch ein pseudowissenschaftliches Alter unseres Geburtstagskindes ausrechnen kann. Als Grundlage dafür nehmen wir die gesamte Zeit, während der die App bereits geöffnet wurde. Unsere Statistiken zeigen, dass ein Nutzer eine Ansicht im Durchschnitt ca. 21.7 Sekunden geöffnet hat. Ebenfalls wissen wir, dass die Nutzer die App bisher 642 Millionen mal geöffnet haben und dabei mehr als 2.48 Milliarden solcher Screen Views erzielt haben. Somit können wir bestimmen, wie lange die App schon "gelebt" hat, in dem wir all diese kurzen Momente, in der eine Ansicht angeschaut wurde, aneinanderreihen:

2480000000 * 21.7s = 53816000000s ≈ 1705 Jahre ≈ 4 * 426 Jahre

Da es vier Jahre dauerte, um diese eindrückliche Zahl zu erreichen, könnte man also sagen, dass das Verhältnis von Menschen- und "MeteoSchweiz-App-Jahren" bei 1 zu 426 liegt. Man kann über die Aussagekraft dieser Zahl streiten. Fest steht jedoch, dass es uns als Entwickler unglaublich motiviert, dass sich jede investierte Sekunde um ein Vielfaches ausbezahlt.

750 Tonnen Papier

Um unsere pseudowissenschaflichen Berechnungen fortzuführen, behaupten wir zum Abschluss, dass die MeteoSwiss App auch wesentlich zum Schutz der Wälder beigetragen hat. Denn bis heute wurden über 150 Millionen Push-Nachrichten versandt, um die Nutzer vor Wetter- und Naturgefahren zu warnen. Hätte MeteoSchweiz diese per Post verschickt, wären 750 Tonnen Papier nötig gewesen, wenn man mit 5 Gramm pro Brief rechnet.

Der Weg zur neuen MeteoSwiss App und mehr Wissenswertes rund um die beliebte Schweizer App >zum Projektbeschrieb